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Der vorerst letzte erste Tag oder: Atoitetaan!

Track des Tages: Aikasi on nyt - Uniklubi

 

In aller Herrgottsfrühe (10 Uhr) sitze ich nun also in der Stabi, warte auf meine Geschichtsvorlesung (14 Uhr) und frage mich auf was ich mich da bloß eingelassen habe.

Heute Morgen um 8 (!!!), da sag noch einer Studenten würden bis sonst wann schlafen, gabs die erste Stunde Finnisch.


Was erwartet man also als kompletter Analphabet der Sprache, der sich nun 3,5 Jahre (mindestens) mit dem Finnischen auseinandersetzen muss/ will? Also ich habe erst einmal nicht wirklich etwas erwartet, es war immerhin die erste Stunde, was kann eine Lehrerin (wie heißen die eigentlich an der Uni, wenn sie keine Professoren sind? Lektor? Dozent? Oder einfach Lehrer?) da schon groß machen? Viel! Das weiß ich jetzt.


Ein Glück haben wir das typische Vorstellungsgelaber gelassen, auch wenn heute noch einige Neue dazugekommen sind, die ich noch nicht kannte (studieren entweder im Nebenfach oder Wahlbereich, wahren daher auch nicht bei unserer OE Woche). Nachdem wir unsere Namen gebastelt hatten (im Prinzip haben wir nur Namensschilder geschrieben, da unsere Lehrerin jedoch Finnin ist hat sie doch ab und zu sehr witzige Weisen etwas auszudrücken. Gründe zum zwischenzeitlichen Schmunzeln werden wir also noch genug habe.) wurden sie von ihr notiert und sie blieb merklich verwundert an meinem Namen hängen.

Ja, ich laufe wirklich mit der schwedischen Variante des Namens herum, darüber bin ich im Übrigen auch sehr froh, denn egal wie gern ich den Klang der finnischen Sprache habe, an 'Annikki' kann ich mich irgendwie nicht gewöhnen.

Da ist die Mischung doch perfekt: Eine Deutsche mit schwedischem Namen studiert Finnisch!


Ob letzteres allerdings so eine geniale Idee war, da bin ich mir noch nicht so sicher, denn das erste finnische Wort, welches wir heute gelernt habe ist: häätöäänestys.

Nein, ich habe mich nicht vertippt, das wird wirklich so geschrieben und mit ein bisschen Übung kann man es sogar aussprechen. Das Ganze bedeutet in etwa „Telefonvoting“, ist also nicht ganz so wichtig, hat mich aber beim ersten Hören/ Sehen ganz schön aus der Bahn geworfen, ähnlich wie „älä välitä“ ( „Mach dir nichts draus&ldquo.

Dazu muss ich sagen, dass ich bis auf Sachen wie „Terve“ oder „Kiitos“ kein Wort Finnisch spreche und auf der Grundlage war ein rauchender Kopf vorprogrammiert. Jetzt werde ich die nächste Zeit erst einmal mit dem Lernen von Vokabeln/ Ausdrücken/ Wortreihenfolgen und dem Rollen des r's zubringen.


Man muss sich wirklich selber arg beruhigen, dass man keine Vorkenntnisse für diesen Studiengang braucht und jede Sprache irgendwie zu lernen ist, denn sonst hätte ich zumindest heute schon die erste Panikattacke erlebt. Gut also, dass ich mir bei diesem Thema gut zureden kann und trotz der leichten Überforderung mit ca. 2 DIN A4 Seiten Vokabeln noch Lust verspüre die auch zu lernen, etwas was ich von den Sprachen, die ich vorher gelernt habe nicht behaupten kann, da waren mir schon 10 Vokabeln zu viel und trotzdem spreche ich jetzt Englisch und Französisch (beide auch ziemlich gut wage ich zu behaupten), da sollte ich auch Finnisch auf die Reihe bekommen.


Für mich heißt es nun also fleißig Üben und bis zum Umfallen Uniklubi hören.

Nähdään taas!



Ps. Wen es interessiert: Meine Geschichtsvorlesung wegen der ich extra 4 Stunden in der Uni gewartet habe wurde dann doch verschoben auf nächste Woche. Ich liebe die Organisation dieser Universität einfach, was anderes fällt mir dazu nicht ein.


18.10.11 17:37
 


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