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G8 oder der Grund warum ich schon wieder als Jüngste im Kurs sitze


Track des Tages: New Tomorrow – A Friend In London

Mit dem heutigen Tag, habe ich jetzt alle meine Kurse/ Seminare/ Vorlesungen einmal gehabt und konnte mir ein ungefähres Bild machen. In einigen läuft es relativ locker, also nicht im Sinne von 'man macht nichts' sondern im Sinne von 'die Lehrer prügeln einen nicht durch den Kurs', in anderen versucht man uns gleich klar zu machen, dass wir eigentlich nichts können und viel zu schlecht für den von uns gewählten Studiengang sind.

So lief es in der Einführung zur Finnougristik, da gab es als Hausaufgabe einen Text (2 Seiten lang, aufgebaut wie eine Hausarbeit) über die Nganasanen. Nein, das Volk muss man nicht kennen, man findet auch kaum brauchbare Quellen über die außer man spricht Russisch und eigentlich ist die ganze Aufgabe sinnlos. Im Prinzip ist uns das egal, wir müssen eh irgendwann die erste Hausarbeit schreiben, aber die Tonlage in der wir die aufgetragen bekommen haben ging jedem von uns gegen den Strich.


Es ist nicht mal genau klar warum wir das jetzt machen müssen, ob wir was falsches gesagt haben bzw. es falsch war nichts zu sagen und das jetzt eine Strafe ist oder ob uns unsere Dozentin einfach nur ihre Meinung von uns klar machen möchte. Ihre ganze Haltung hat ausgestrahlt, dass sie fand, dass wir nicht gut genug für ihren Kurs seien und wir es eh nicht schaffen werden. Das stört, immerhin sind wir da, um zu lernen und nicht um schon zu wissen, doch genau das müssen wir jetzt, denn wir haben noch absolut keine Ahnung wie so eine Arbeit bei ihr aussehen muss, müssen aber trotzdem zu Mittwoch eine schreiben.

Das wir uns ein bisschen verarscht vorkommen ist vielleicht verständlich wenn ich sage, dass wir in der nächsten Stunde (also Mittwoch, wenn wir die 2 Seiten über die Nganasanen abgeben müssen) genau diese Details (Layout, Zitiertechnik etc. ) besprechen werden. Jetzt durchforsten wir zusammen unsere Bibliothek, um ihr zu zeigen, dass sie uns mit dieser Tour mal gern haben kann und wir uns schon zusammen organisieren. Wäre ja auch schön blöd bei 10 Leuten, wenn wir es da mit der Kommunikation nicht hinbekämen.

Egal, es muss gemacht werden und aufregen bringt nun auch nichts mehr!

Besser lief es da in meinem Geschichtsseminar und dem ABK.

In beiden bin ich mal wieder die Jüngste (danke liebes G8, dass ich nun mit 18 außergewöhnlich jung bin, in fast jedem meiner Kurse!) und die mit dem außergewöhnlichsten Hauptfach. Ich durfte heute zwei mal erklären was ich denn nun genau studiere und was das bedeutet.

Am Besten war eh die Reaktion meiner Kommilitonen im Geschichtsseminar, als ich gesagt habe, dass ich Finnougristik studiere kam von dem halben Kurs einstimmig ein: „Was??“. Witzige Situation, weil ich es selbst der Dozentin erklären musste was das ist, obwohl das Fach zu den Geisteswissenschaften gehört genau wie Geschichte und sie eigentlich ein wenig informiert sein sollte.


Egal, seit ich angefangen habe diesen Poste zu schreiben ist glaube ich auch schon wieder eine Woche (oder mehr??) vergangen, es ist also schon wieder einiges passiert. Im Prinzip nichts weltbewegendes aber es zeigt doch ganz gut, wie viel Zeit ich für die Uni jetzt schon aufopfere, wenn ich abends nicht mal Bock habe noch schnell ein paar Zeilen für den Blog zu tippen. Dabei sagen alle, im ersten Semester ist eigentlich alles noch ganz easy. Jaha das sehe ich.... wenn man aus der Schule kommt hat man eindeutig eine falsche Vorstellung von dem was dann folgt.

Man war erst mal voll stolz das ABI geschafft zu haben, so nach dem Motto: War scheiß viel Arbeit aber jetzt ist es durch. Nun komm ich mir aber so vor als würde ich gerade wieder in den Vorbereitungen zum ABI stecken so viel Zeit wende ich für die Uni auf.

Gut, die meiste Zeit verschlingt da glaub ich Finnisch, einfach weil wir natürlich am Anfang sehr viel lernen müssen, um erst einmal ein paar Grundlagen zu schaffen, da ich da drauf aber nach wie vor richtig Bock habe, ich weiß auch nicht wie ich mir den Spaß an der Sprache aufrecht erhalte obwohl sie wirklich verdammt schwer zu lernen ist, da man grammatikalisch erst einmal nur Bahnhof versteht und für meine Lehrerin vollkommen logische Sachen für mich noch alles andere als das sind, macht mir das relativ wenig aus.

Mein Plan wird aber auch durch Referate und zu schreibende Hausarbeiten (die diese Bezeichnung noch nicht wirklich verdient haben, denn sie sind nur ca. 5-8 Seiten lang) sehr schön angereichert, so dass ich mich jetzt schon auf meine Weihnachtsferien freue, in denen ich sehr vieles davon schreiben werde und noch mehr auf die Semesterferien ab Februar, was übrigens gar nicht mehr wirklich lange hin ist, wie ich mit einem Blick auf den Kalender festgestellt habe. So ein paar Wochen vergehen wirklich schnell, wenn man einiges zu tun hat.


Da haben wir die nächste Sache, warum man das ganze überhaupt nicht mit der Schule vergleichen kann, da hatte man zwar öfters Ferien, bis die jedoch kamen dauerte es aber immer eine gefühlte Ewigkeit und am Samstag hatte man schon im Kopf, dass man Montag wieder los musste. Jetzt muss ich zwar Montags (im Normalfall) nicht mehr los, denke natürlich auch daran, dass ich Dienstags um halb 6 aufstehen muss (was früher ist, als die Zeit die ich zur Schule aufgestanden bin) und komm auch da morgens eher schlecht aus dem Bett, was aber einfach daran liegt, dass ich ein Nachtmensch bin und man mit mir morgens nichts anfangen kann, habe aber im Gegensatz zur Schulzeit richtig Lust auf das was ich den Tag über mache! So vergehen dann auch die Wochen schnell als man glaubt.


Mal sehen wie lange es also dauern wird, bis ich in meinem Zeitplan wieder Zeit und Lust finde weiter zu schreiben


Näkemiin


Ps. Lasst die Katze sagen, dass sie weiß ist, sonst ist sie traurig: Tämä on valkoinen kissa!

6.11.11 21:20
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Splash (6.11.11 22:01)
Das erste Semester ist meines Erachtens nach immer das Schwierigste.

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